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Man Ray Chess Set
Man Ray Chess Set
Man Ray and Marcel Duchamp
Man Rays Freundschaft zu Marcel Duchamp bestand zu einem wichtigen Teil aus vielen gemeinsamen Schachspielen, denn beide Künstler waren grosse Schachspieler. Man Ray entwarf seine eigenen Schachfiguren, bei denen er die klassischen Figuren durch geometrische Figuren ersetzte.

In diesem, seinem ersten Entwurf von Schachfiguren, verzichtete Man Ray auf traditionelle und bildliche Formen der Identifikation. Stattdessen benutzte er die "idealen Formen", die rein geometrischen Formen von Euklid: Kubus, Kugel, Pyramide und Kegel. Stattdessen machte er ikonische Bezüge. So ist die Pyramide das ägyptische Symbol von königlicher Herrschaft und die Kegel die Form der mittelalterlichen Kopfbedeckung einer Königin. Der Läufer (bishop im Englischen) wird mit der Zubereitung exotischer Liköre und Spirituosen eines Bischofs in Verbindung gebracht und benötigt dafür einen Krug. Man Ray war auch Dadaist und so konnte er es nicht unterlassen, zumindest eine unharmonische, aber dennoch elegante Figur dazu zunehmen. Die Form des Springers ist die Schnecke einer Violine aus Man Rays Studio. Diese Form beruht jedoch auch auf reiner Geometrie, und zwar die der Fibonacci Sequenz, welche das spirale Wachstum in natürlichen Formen beschreibt.
   

Man Ray Schach Re-Edition von 1920

Man Ray

Man Ray Schach

Man Ray Kuen Surface

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Man Ray
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Man Ray and Marcel Duchamp

MR-FIG Schachfiguren Set

32 Figuren
massives Buchenholz, schwarz oder natur
420.00 CHF


 
MR-BOA
Schachbrett massives Buchenholz

Made in Germany
220.00 CHF

Man Ray und Marcel Duchamp beim Schachspiel.
Man Ray und Marcel Duchamp beim Schachspiel.